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Archiv: Episoden

Plötzlich Galerist: Wie es sich anfühlt, mit sauteuren Kunstwerken zu arbeiten (m. Samuel Reinig)

Kunstgalerien gehören zu den Orten, die nur wenige von uns aufsuchen. Manchmal sehen wir beim Vorbeigehen Werke, die uns vielleicht gefallen, aber die wir uns ohnehin nicht leisten können. Deshalb gehen wir weiter und haben sie schon bald wieder vergessen. Unser Gast Samuel Reinig ist Maler, leitet die Kunstausstellung Artland auf dem Freakstock und arbeitet in einer Galerie in Chemnitz. Und bei der scheint vieles ein wenig anders zu laufen. Jedenfalls berichtet er uns in diesem Gespräch von ganz unterschiedlichen Menschen, die die Galerieräume betreten und sich auf die Suche machen nach Dingen, die sie schön finden. In der Galerie…

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Soul Food: Was der Seele guttut

Wir leben in aufregenden, ja sogar besorgniserregenden Zeiten. Nachrichten und Social Media sind voll von Meldungen und Appellen, die Puls und Blutdruck in die Höhe treiben. Doom Scrolling ist kein witziger Begriff mehr, sondern für viele von uns eine tägliche Beschäftigung. Da ist es wichtig, auf sich selbst zu achten und sich nach Dingen umzusehen, die uns wieder auftanken lassen. Wir haben uns gegenseitig gefragt, was uns guttut und was die Seele ein wenig durchschnaufen lässt. Unsere Antworten sind auf den ersten Blick vielleicht erwartbar. Aber bei näherer Betrachtung haben wir uns gegenseitig doch ganz schön überrascht. Euch wird es sicher auch so gehen. Bei diesem Gespräch ist Marco Michalzik mal wieder dabei – und wird das auch in Zukunft sein. Wir erklären Euch, warum, und verraten außerdem endlich den neuen Namen, den dieser Podcast in Zukunft haben soll. Viel Spaß!

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WATCHMEN: Immer noch brandaktuell – Über den Comic und Jays neuen Fan Edit

‚Watchmen‘ von Alan Moore und Dave Gibbons ist nicht nur einer der bedeutendsten Comics, sondern gehört auch zu den wichtigsten Romanen des 20. Jahrhunderts. Und wer ihn heute liest oder Zack Snyders Verfilmung schaut, kann nicht anders, als die Parallelen zu unserer heutigen Zeit zu bemerken. Jay ist so begeistert von diesem Werk, dass er daraus seinen neusten Fan Edit gemacht hat. Herausgekommen ist ein viereinhalbstündiges Opus, das sich so genau an die Comicvorlage hält, wie es nur geht. Und das ist eine Leistung, denn die Erzählweise des Buches ist äußert komplex und besteht aus mehreren Erzählsträngen, die parallel laufen und sich gegenseitig kommentieren. Wir reden über Jays Herangehensweise, welches Filmmaterial er benutzt hat, aber auch darüber, was ‚Watchmen‘ so beklemmend aktuell macht und was wir daran lieben.

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Francis Bacon: Das Grauen unter der Oberfläche

Entstellte Gesichter, verdrehte Körper, klaffende, kreischende Mäuler. Schön sind sie nicht, die Gemälde von Francis Bacon, einem der ganz Großen der Kunstgeschichte. Aber eindrucksvoll. Als sie zum ersten Mal in der breiteren Öffentlichkeit Englands auftauchten, waren die Leute verstört. Sie hatten gerade den Zweiten Weltkrieg überlebt, viel Grauenhaftes gesehen und waren nicht scharf drauf, das alles erneut in Form von Gemälden unter die Nase gerieben zu bekommen. Doch seine einzigartige Art, zu malen, setzte sich durch. Was machen seine Bilder so faszinierend? Und was faszinierte ihn selbst an dem Schrecklichen, das er selbst, nach eigener Aussage, als gar nicht so schrecklich empfand? Wir zeichnen seinen Lebensweg nach und fragen uns, wonach Francis Bacon unter der Oberfläche der Dinge suchte. Viel Spaß!

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Jesus rocks: Über christliche Popmusik – mit Andreas Malessa

Musik in der Kirche kann aufregend sein, wenn sie von Profis gemacht wird. Lange Zeit war das aber eher nicht der Fall. Bis 1961 ein christliches Lied die Charts stürmte. Warum? Weil sich viele Gläubige darüber aufregten und andere es deshalb kauften. „Danke für diesen guten Morgen“ war der Beginn einer neuen Zeit für die Kirchenmusik in Deutschland. Doch in den USA entwickelten sich noch ganz andere Dinge: Jesus spielte plötzlich Klampfe und fing später sogar an, zu rocken. Die Musik, die dabei entstand, wurde von der einschlägigen Musikpresse zunächst noch belächelt, wurde aber im Lauf der Jahre zu einer echten wirtschaftlichen und kulturellen Größe. Wir haben einen darüber ausgefragt, der es wissen muss, weil er von Anfang an dabei gewesen ist: Andreas Malessa, Journalist und Autor, tourte damals mit dem Duo Arno und Andreas durch die Lande und spielte vor vollen Hallen und ausverkauften Häusern. Besucherzahlen, die in die Tausenden gingen, waren keine Seltenheit. Was war der Reiz an dieser Musik? Was suchten vor allem jüngere Menschen in ihr? Und wohin entwickelte sie sich weiter? Antworten gibt es bei diesem gleichzeitig launigen und informativen Gespräch mit einem Urgestein der christlichen Pop- und Rockmusik. Viel Spaß dabei! (Episodenbild erstellt mit ChatGPT)
Zur Musik, die wir zwischen den Kapiteln kurz einspielen, führt Dich dieser Link: https://gofimueller.bandcamp.com/album/ohne-mich-gehts-nicht

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Antifaschistischer Pudding: Poetry Talk mit Jasmin Brückner und Marco Michalzik

Die Bundestagswahl ist nicht lange her. Das starke Abschneiden der extremen Rechten steckt uns noch in den Knochen. Und das hört man diesem Gespräch auch an, zumal es nur zwei Tage später aufgenommen worden ist. Wie reagiert man auf die Ergebnisse dieser Wahl? Da gibt es viele Möglichkeiten. Eine ist vielleicht: sich etwas vorzulesen und darüber zu sprechen. Das machen wir bei Poetry Talk, einer Mischung aus Lesung, Spoken Word und Talk. Dazu haben wir Jasmin Brückner aus Halle und Marco Michalzik aus Wien eingeladen und freuen uns sehr darüber, dass sie ihre ganz fantastischen Gedichte mitgebracht haben. Herausgekommen ist eine lyrische Aufarbeitung unseres Polit-Katers, die uns gutgetan hat. Euch geht es hoffentlich auch so. Viel Spaß dabei!
Jasmin Brückner findet Ihr z. B. hier: https://jasminbrueckner.de/
Marco Michalzik findet Ihr z. B. hier: https://www.marcomichalzik.com/

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Alles, nur nicht stehen bleiben: Regen & Neonlichter von Micha Kunze (m. Micha Kunze)

Der Spoken Word Künstler Micha Kunze hat ein neues Album veröffentlicht. Und wir sind aus dem Häuschen, weil wir es SO GUT finden. Regen & Neonlichter ist, entgegen aller derzeit gängigen Hörgewohnheiten, ein Konzeptalbum, das erst als Ganzes seine volle Schönheit entfaltet. Kein leichter Stoff, aber faszinierend und dank der fantastischen Produktion von Kilian Mohns ein großartiges Erlebnis.
Wir reden natürlich über die Texte und was sie sagen wollen, aber auch über die Musik, den Klang und die Atmosphäre, die dieses fantastische Album hervorruft. Micha ringt mit den ganz großen Fragen, mit Einsamkeit und Identität, mit der Suche nach Wahrheit und wohin die Reise des Menschen geht. Was er liefert, sind keine Antworten, aber einen Appell: Nimm dich selbst in den Arm, sei Teil deines Teams, verliere nicht die Hoffnung. Das alles und noch viel mehr in diesem hörenswerten Gespräch mit Micha Kunze. Viel Spaß!

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David Lynch: Eine andere Art zu sehen

Nur wenige Tage vor seinem neunundsiebzigsten Geburtstag ist der Filmemacher und Künstler David Lynch gestorben. Er hat sich selbst als Filmemacher bezeichnet, aber die allgemeinere Bezeichnung ‚Künstler‘ trifft eher auf ihn zu. Denn Lynch hat nicht nur Filme, sondern auch Gemälde, Fotos, Skulpturen, Musik und sogar Möbel gemacht. Seine Kunst ist oft geheimnisvoll bis rätselhaft. Gerade das macht sie aber so interessant. Und auch wenn wir nicht behaupten können, echte Lynch-Fanboys zu sein, wollen wir einem ganz Großen doch unseren Respekt zollen. Wir sprechen vor allem über den Film Mulholland Drive von 2001, beleuchten aber auch Lynchs Herkunft und seine Tätigkeit als bildender Künstler. Vielleicht verstehen wir nicht alles, was er gemacht hat – es packt uns aber trotzdem.

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„Mein größter Wunsch ist es, echt zu sein.“ – Die Musikerin Heidi Joubert im Gespräch

Gemeinsam mit Marius Müller-Westernhagen steht sie auf den größten Bühnen, sie ist eine Meisterin des Cajón und als Sängerin eine absolute Naturgewalt: Heidi Joubert veröffentlicht in wenigen Tagen ihr Debut-Album, eine Mischung aus Soul, Rock, Pop und Weltmusik, obwohl sie als Musikerin schon seit Jahren tourt und auch Alben veröffentlicht hat. Aber eben nicht alleine. Und nicht, wie es jetzt der Fall ist, nach einem harten Lebensbruch und einem Neustart als Musikerin und Mensch. Die Songs, die sie mit Hochkarätern der Branche eingespielt hat, sind sehr persönlich und beschreiben die letzten Etappen ihrer Lebensreise. In diesem Gespräch erzählt Heidi uns, wie sie Musikerin geworden ist, was die ‚Universität der Straße‘ sie darüber gelehrt hat, wie sich Musik und Spiritualität für sie verbinden und worum es ihr in ihrer Musik geht. Ein ehrliches, tiefgehendes Gespräch, das wir auf Englisch geführt haben und an dem Jay diesmal leider nicht teilnehmen konnte. (Episodenbild: Jörg Steinmetz)
Mehr von Heidi Joubert findest Du hier:
https://cajonbox.com
https://heidijoubert.com
https://www.instagram.com/heidijoubertcajon/

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Schöner sterben – Unsere Lieblingsfilmtode (m. Gerrit Schönberger)

Unsere letzte Folge des Jahres 24 ist besonders. Gofi feiert nämlich heute Geburtstag. Und Du darfst mitfeiern. Zur Feier des Tages haben wir uns mit Gerrit Schönberger getroffen und uns gegenseitig erzählt, welche Filmtode den größten Eindruck bei uns hinterlassen haben. Jeder hat drei seiner Lieblingstode mitgebracht. Reihum erzählen wir uns, um welchen Film und welche Szene es sich handelt und was uns daran so begeistert oder bewegt. Der eine oder andere Klassiker ist natürlich mit dabei. Es ist aber gut möglich, dass wir Dir auch Filmperlen vorstellen werden, die Du bisher noch nicht auf dem Zettel gehabt hast.
Gerrit ist übrigens nicht nur Gofis Neffe und Filmfanatiker, sondern auch der Autor, Produzent und Sprecher des äußerst hörenswerten Podcasts ‚Jonestown – Geschichten einer Tragödie‘.
Achtung: Weil dies bereits die letzte Folge des Jahres ist, hat sie deutliche Überlänge. So wie es sich für eine Geburtstagssause mit leckeren Getränken und guter Laune eben gehört. Danke für Dein Interesse an Cobains Erben! Wir wünschen Dir einen schönen und entspannten Jahresausklang. Bis demnächst wieder in 2025. Deine Cobains Erben.

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