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Cobains Erben Beiträge

Kunst, Sex, Religion: Marco bei der Ausstellung „blicke nach innen“ (Schloss Bruck, Lienz)

Marco ist Teil einer spannenden künstlerischen Aktion gewesen: Auf Schloss Bruck im österreichischen Lienz findet die Ausstellung „blicke nach innen“ statt, bei der Werke namhafter Künstler gezeigt werden, wie z. B. Andy Warhol, Herman Nitsch, Susi Pop, Kiki Smith, Rebecca Horn und viele andere. Drei Dichter*innen wurden eingeladen, diese Ausstellung auf sich wirken zu lassen und darauf mit Texten zu reagieren: Siljarosa Schletterer, Paul Zinell und natürlich Marco Michalzik.
Weil die Ausstellung anlässlich des 1700. Jubiläums des Konzils von Nicäa ausgerichtet wird, auf dem der römische Kaiser Konstantin wichtige theologische Entscheidungen der Kirche fällen ließ, ist es klar, dass wir in unserem Gespräch von der Kunst zur Kirche und von dort wieder zu den Themen Körper, Sex und Scham wandern. Denn tatsächlich hat all das bei „blicke nach innen“ etwas miteinander zu tun. In dieser kurzen, spannenden Folge erzählt uns Marco, wie er zu der Künstlerresidenz gekommen ist, was er dort erlebt und zu welchen Gedanken und Texten ihn das gebracht hat. (Bild: Der kosmische Christus, Susi Pop)
Hilfreiche Links:
https://www.museum-schlossbruck.at/de/news-schloss-bruck/blicke-nach-innen-nicaea
https://www.dolomitenstadt.at/veranstaltung/schloss-bruck-ausstellungseroeffnung-blicke-nach-innen-nicaea/
https://steady.page/de/marcomichalzik/posts/1b545399-87e5-4b87-83c3-e6b19466889f

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The Last of Us & Fall out: Als Games und Serien großes Kino!

Es gibt immer noch Menschen, die glauben, dass PC Games nur etwas für Nerds und Jugendliche sind. Die anderen haben verstanden, dass die teilweise millionenschweren Produktionen eine besondere Form des Erzählens und Erlebens sind. Wir reden über zwei besonders gelungene Beispiele, die nicht nur als Spiele, sondern auch als Serienverfilmungen erfolgreich sind, und zwar mit einem, der es wissen muss, weil er seit seiner Jugend zockt und sich auch als Erwachsener noch leidenschaftlich mit dem Medium beschäftigt. Tim Emmerling ist psychosozialer Berater, Punkmusiker und Gamer, kennt beide Spiele und Serien und hat uns als treuer PKS-Hörer das Thema vorgeschlagen. Wir reden mit ihm darüber, was Games so faszinierend macht, warum gerade diese beiden Spiele und Serien so gut sind und ob man sie schon als Kunstwerke bezeichnen kann. Viel Spaß!

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Phobien, Tote und Cowboys in Zeitlupe (unsere Filmklassiker 2)

Auch in dieser Folge stellen wir uns gegenseitig die Filmklassiker unserer Wahl vor. Wobei wir zugeben müssen, dass diese Bezeichnung bei mindestens zwei der Filme nicht unumstritten ist. Und auch, wie wir sie bewerten, fällt äußerst unterschiedlich aus. Umso launiger ist diese zweite Filmtalkrunde, zu der wir natürlich wieder Gerrit Schönberger eingeladen haben. Viel Spaß!

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Über Wahnsinn, Wale und wahre Liebe – Unsere Filmklassiker

Für Euch sind wir tief in die Filmarchive gestiegen, um von dort die Filmklassiker unserer Wahl mitzubringen und über sie zu sprechen. Und um die Qualität dieses Gespräches zu steigern, haben wir das wandelnde Lexikon der Popkultur, den unvergleichlichen Gerrit Schönberger eingeladen, mitzumachen. Jeder von uns durfte sich für zwei Filme entscheiden. Vier Männer, acht Filme – dafür ist eine Podcastfolge zu wenig. Deshalb präsentieren wir Euch beim nächsten Mal den zweiten Teil unseres Gespräches. In dieser Folge sprechen wir über Das Kabinett des Dr. Caligari, Casablanca, Sunset Boulevard und Moby Dick. Viel Spaß!

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Ich seh rot – Tabitha Hanan schreibt Gedichte über Wut

Die Berliner Dichterin Tabitha Hanan hat einen Gedichtband über Wut veröffentlicht. ‚Ich seh rot‘ heißt er. Und erstaunlicherweise kommt diese Emotion, die wir alle kennen, in ihren Texten erstaunlich gut weg. Marco und Gofi haben mit ihr darüber gesprochen, wie sie darauf gekommen ist, einen Gedichtband ausgerechnet über Wut zu schreiben. Wem wird es gesellschaftlich zugestanden, wütend zu sein, und wem eher nicht? Sind männliche und weibliche Menschen unterschiedlich wütend? Und haben diese Gedichte bei Tabitha selbst eine Veränderung darin bewirkt, wie sie Wut empfindet?

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Was ist so geil an J. S. Bach? (mit Ludger Donath)

Compared to Bach, we all suck! Das hat der Jazzgitarrist Pat Metheny, immerhin einer der besten Musiker seiner Generation, in einem Gespräch mit dem Produzenten und YouTuber Rick Beato gesagt. Und mit dieser Meinung steht er nicht alleine dar. Die größten Musiker*innen der vergangenen Epochen bis heute sind immer wieder zu Johann Sebastian Bach zurückgegangen, weil sie alles bei ihm gefunden haben, was sie brauchen. Vielen gilt er als der größte Komponist aller Zeiten.
Aber was macht ihn so einzigartig? Worin liegt seine Größe? Und können das auch Leute nachvollziehen, die normalerweise nicht so häufig ‚klassische‘ Musik hören?
Um diesen Fragen nachzugehen, hat sich Gofi auf den Weg nach Karlsruhe gemacht. Dort lebt der PKS-Hörer und professionelle Musiker Ludger Donath. Ludger hat versprochen, Gofi dabei zu helfen, dem Phänomen Bach ein wenig auf die Schliche zu kommen. Gemeinsam betrachten sie nicht nur Leben und Kunst des Meisters, Ludger spielt auch ein Stück auf dem Klavier vor, analysiert Akkordfolgen und erklärt uns, welche Kniffe Bach angewendet hat und warum seine Musik bis in den heutigen Pop und Jazz hineinwirkt.

Ludgers Webseite findest Du hier. https://www.luckyludd.de/

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Jonny vom Dahl: Über Fluch und Segen der Sozialen Medien

Wer öfter bei Instagram unterwegs ist, kennt wahrscheinlich Jonny vom Dahl. Der Musiker aus Marburg ist unglaublich geschickt darin, die Plattform zu nutzen, um seine Bekanntheit zu steigern und es so zu ermöglichen, von seiner Kunst leben zu können. Die bezahlten Auftritte, die er mittlerweile mit Band bestreitet, hat er seiner großen Reichweite zu verdanken. Dass die Abhängigkeit von Instagram nicht nur Vorteile hat, musste er erfahren, als der Plattformbetreiber Meta von jetzt auf gleich seine Accounts offline nahm. Es blieb Jonny nichts anderes übrig, als den Tech-Giganten zu verklagen. Er nahm den Kampf David gegen Goliath an – und gewann! Jonny erzählt uns diese unglaubliche Geschichte, aber auch, wie er Instagram nutzt, welche Vorteile, und Nachteile das hat und warum seine Online-Aktivitäten ihm nicht nur Freunde machen.

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Whatever it is you do: Keep doing it! (Ben Gencarelle)

Ben Gencarelle ist ein legal Alien, ein US-Amerikaner in Deutschland. Und er ist Künstler: Ben arbeitet an gattungsübergreifenden Serien, wobei seine malerischen Arbeiten im Atelier oft von Buchprojekten und digitalen Objekten begleitet werden. Ihn interessiert der Einfluss der Medien oder die Frage, wie wir mit der allgegenwärtigen visuellen Information umgehen. Er malt, arbeitet mit Sounds und Video und zeigt seine Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Seit 2021 arbeitet er im AtelierFrankfurt.
Im Gespräch mit Gofi schildert er, wie er die gegenwärtige politische Situation wahrnimmt, welchen Einfluss Social Media auf seine Arbeit haben, warum er keine Angst vor der leeren Seite hat und auch nicht mit Selbstzweifeln kämpft. Außerdem hat er wertvolle Tipps parat für alle, die kreativ arbeiten. Viel Spaß bei dieser spannenden Unterhaltung auf Englisch.

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Unsere Empfehlungen für die Sommerpause

Wir verabschieden uns für eine Weile in die Sommerpause und kommen Ende August wieder. Damit Ihr uns nicht ganz so doll vermisst und in der Zwischenzeit etwas Schönes zu tun habt, haben wir uns etwas ausgedacht: Wir empfehlen Euch das Beste, das wir im vergangenen halben Jahr entdeckt haben an Literatur, Musik, Film und Serie und stellen Euch die Dinge kurz vor. Wir sprechen über: Sachbuch ‚Lower than the Angels‚ (Diarmaid MacCulloch), TV-Serie ‚The Studio‚ (Apple+), Roman ‚Der Kaiser der Freude‚ (Ocean Vuong), Film ‚Anora‚ (Sean Baker), Roman ‚Prophet Song‚ (Paul Lynch), Film ‚Novocain‚ (Mr. No Pain) und Musik ‚A Blade Because a Blade Is Whole‘ (Alabaster DePlume). Euch allen einen schönen Sommer. Wir hören uns wieder am 18. August.

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Bob Dylan: A Complete Unknown

Wir haben uns den neuesten Film über Bob Dylan angeschaut. A Complete Unknown zeigt den Beginn seiner beeindruckenden Karriere. Und wir kommen ein bisschen ins Schwärmen. Nicht unbedingt über den Film, den wir unterschiedlich gut finden, sondern über die Zeit, die er lebendig werden lässt. Während Marco schon seit Langem viel Inspiration von den Held*innen der damaligen Jahre zieht und Jay sich wünscht, dass er diese Zeit selbst hätte miterleben dürfen, hat Gofi bisher wenig Verbindung zu Dylan und dessen Kunst gefunden. Wir begegnen dem Film deshalb aus ganz unterschiedlichen Richtungen, sind aber alle drei fasziniert. Was hat den jungen Dylan so unwiderstehlich gemacht, dass sein Auftauchen in der Szene solche Schockwellen aussendete? Warum konnte er anscheinend nicht anders, als die in ihn gesetzten Erwartungen zu enttäuschen? Was treibt solch einen Ausnahmekünstler immer weiter? Und können Musik und Dichtung auch heute noch eine derartig große Bedeutung haben?

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