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Cobains Erben Beiträge

Unsere Empfehlungen für die Sommerpause

Wir verabschieden uns für eine Weile in die Sommerpause und kommen Ende August wieder. Damit Ihr uns nicht ganz so doll vermisst und in der Zwischenzeit etwas Schönes zu tun habt, haben wir uns etwas ausgedacht: Wir empfehlen Euch das Beste, das wir im vergangenen halben Jahr entdeckt haben an Literatur, Musik, Film und Serie und stellen Euch die Dinge kurz vor. Wir sprechen über: Sachbuch ‚Lower than the Angels‚ (Diarmaid MacCulloch), TV-Serie ‚The Studio‚ (Apple+), Roman ‚Der Kaiser der Freude‚ (Ocean Vuong), Film ‚Anora‚ (Sean Baker), Roman ‚Prophet Song‚ (Paul Lynch), Film ‚Novocain‚ (Mr. No Pain) und Musik ‚A Blade Because a Blade Is Whole‘ (Alabaster DePlume). Euch allen einen schönen Sommer. Wir hören uns wieder am 18. August.

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Bob Dylan: A Complete Unknown

Wir haben uns den neuesten Film über Bob Dylan angeschaut. A Complete Unknown zeigt den Beginn seiner beeindruckenden Karriere. Und wir kommen ein bisschen ins Schwärmen. Nicht unbedingt über den Film, den wir unterschiedlich gut finden, sondern über die Zeit, die er lebendig werden lässt. Während Marco schon seit Langem viel Inspiration von den Held*innen der damaligen Jahre zieht und Jay sich wünscht, dass er diese Zeit selbst hätte miterleben dürfen, hat Gofi bisher wenig Verbindung zu Dylan und dessen Kunst gefunden. Wir begegnen dem Film deshalb aus ganz unterschiedlichen Richtungen, sind aber alle drei fasziniert. Was hat den jungen Dylan so unwiderstehlich gemacht, dass sein Auftauchen in der Szene solche Schockwellen aussendete? Warum konnte er anscheinend nicht anders, als die in ihn gesetzten Erwartungen zu enttäuschen? Was treibt solch einen Ausnahmekünstler immer weiter? Und können Musik und Dichtung auch heute noch eine derartig große Bedeutung haben?

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Lars-Gunnar Lotz: Traumberuf Film-Regisseur

Jay kann sein Glück kaum fassen. Wir dürfen mit einem echten Filmregisseur sprechen! Dass Lars-Gunnar Lotz sogar zu unseren Hörern zählt, wissen wir erst seit Kurzem. Und natürlich sind wir darauf ein bisschen stolz. Denn Lars hat etwas geschafft, das sich viele andere auch wünschen würden: Seine Kurzfilme laufen erfolgreich auf der Berlinale und gewinnen zahlreiche Preise auf internationalen Festivals. Außerdem erhält er ein Stipendium zur „Hollywood Masterclass“ an der UCLA. Sein Langfilmdebüt SCHULD SIND IMMER DIE ANDEREN, mit dem er 2012 sein Studium an der Filmakademie abschließt, kommt Anfang 2013 bundesweit in die Kinos. Neben vielfachen Festival-Auszeichnungen erhält er zwei Nominierungen für den Deutschen Filmpreis (Bestes Drehbuch, Bester Hauptdarsteller) und eine Nominierung für den Grimme-Preis. Seitdem hat Lars zahlreiche Einzelstücke für ARD und ZDF umgesetzt und bei den Kritikern als auch bei den Quoten beachtliche Erfolge erzielt.
Wie hat er das geschafft? Welche Themen bewegen ihn besonders? Welchen Herausforderungen sieht er sich in seiner Arbeit gegenüber? Gibt es einen Unterschied zwischen Kino- und Fernsehfilm? Und warum hört er überhaupt unsere Podcasts? Über all das und die Frage, warum der deutsche Film viel besser ist als sein Ruf, dreht sich dieses Gespräch. Viel Spaß! (Copyright des Episodenbildes: M. von Mehden/Agentur Schlag)
Ziemlich häufig kommen wir auf Lars‘ Debüt „Schuld sind immer die anderen“ zu sprechen. Ihr könnt den Film in der ARD-Mediathek finden.
Lars‘ Stralsund-Krimi könnt Ihr zurzeit in der ZDF-Mediathek sehen.
Und auch seinen aktuellen Film „Die Stille am Ende der Nacht“.

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Resonanz und Gemeinschaft: Was dem Musiker Jonnes wichtig ist

Alles begann mit seiner unleserlichen Klaue. Weil Jonnes‘ Mutter sich Sorgen machte, dass sich seine Handschrift nicht bessern könnte, empfahl sie ihm das Gitarrenspielen, um die Feinmotorik zu trainieren. Der Handschrift half es nicht. Aber Jonnes hatte nun ein Ausdrucksmittel gefunden, von dem er nie wieder abließ. Das Liederschrieben begann er ernster zu nehmen, als er sich einige Jahre später in einer schwierigen Lebenslage befand. Es half ihm, bei sich selbst zu bleiben und Trost zu finden. Heute trägt er seine Songs vor großem und kleinem Publikum vor und hat eine treue Fanbase um sich versammelt. Sein aktuelles Album Psalm 2022 erschien vor zwei Jahren. Wir haben Jonnes getroffen, als er gerade auf Tour in Österreich unterwegs gewesen und bei Marco untergekommen ist. Was ist ihm wichtig, wenn er vor Menschen auftritt? Was kann Kunst? Und was tut in aufreibenden Zeiten seiner Seele gut? Ein sehr persönlicher und unterhaltsamer Talk unter Freunden. Viel Spaß!
Jonnes Webseite findest Du hier: https://jonnes.de/
Gofis Newsletter kannst Du hier abonnieren: https://steadyhq.com/de/gofimueller/posts
Marcos Newsletter findest Du hier: https://steadyhq.com/de/marcomichalzik/posts

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Plötzlich Galerist: Wie es sich anfühlt, mit sauteuren Kunstwerken zu arbeiten (m. Samuel Reinig)

Kunstgalerien gehören zu den Orten, die nur wenige von uns aufsuchen. Manchmal sehen wir beim Vorbeigehen Werke, die uns vielleicht gefallen, aber die wir uns ohnehin nicht leisten können. Deshalb gehen wir weiter und haben sie schon bald wieder vergessen. Unser Gast Samuel Reinig ist Maler, leitet die Kunstausstellung Artland auf dem Freakstock und arbeitet in einer Galerie in Chemnitz. Und bei der scheint vieles ein wenig anders zu laufen. Jedenfalls berichtet er uns in diesem Gespräch von ganz unterschiedlichen Menschen, die die Galerieräume betreten und sich auf die Suche machen nach Dingen, die sie schön finden. In der Galerie…

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Soul Food: Was der Seele guttut

Wir leben in aufregenden, ja sogar besorgniserregenden Zeiten. Nachrichten und Social Media sind voll von Meldungen und Appellen, die Puls und Blutdruck in die Höhe treiben. Doom Scrolling ist kein witziger Begriff mehr, sondern für viele von uns eine tägliche Beschäftigung. Da ist es wichtig, auf sich selbst zu achten und sich nach Dingen umzusehen, die uns wieder auftanken lassen. Wir haben uns gegenseitig gefragt, was uns guttut und was die Seele ein wenig durchschnaufen lässt. Unsere Antworten sind auf den ersten Blick vielleicht erwartbar. Aber bei näherer Betrachtung haben wir uns gegenseitig doch ganz schön überrascht. Euch wird es sicher auch so gehen. Bei diesem Gespräch ist Marco Michalzik mal wieder dabei – und wird das auch in Zukunft sein. Wir erklären Euch, warum, und verraten außerdem endlich den neuen Namen, den dieser Podcast in Zukunft haben soll. Viel Spaß!

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WATCHMEN: Immer noch brandaktuell – Über den Comic und Jays neuen Fan Edit

‚Watchmen‘ von Alan Moore und Dave Gibbons ist nicht nur einer der bedeutendsten Comics, sondern gehört auch zu den wichtigsten Romanen des 20. Jahrhunderts. Und wer ihn heute liest oder Zack Snyders Verfilmung schaut, kann nicht anders, als die Parallelen zu unserer heutigen Zeit zu bemerken. Jay ist so begeistert von diesem Werk, dass er daraus seinen neusten Fan Edit gemacht hat. Herausgekommen ist ein viereinhalbstündiges Opus, das sich so genau an die Comicvorlage hält, wie es nur geht. Und das ist eine Leistung, denn die Erzählweise des Buches ist äußert komplex und besteht aus mehreren Erzählsträngen, die parallel laufen und sich gegenseitig kommentieren. Wir reden über Jays Herangehensweise, welches Filmmaterial er benutzt hat, aber auch darüber, was ‚Watchmen‘ so beklemmend aktuell macht und was wir daran lieben.

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Francis Bacon: Das Grauen unter der Oberfläche

Entstellte Gesichter, verdrehte Körper, klaffende, kreischende Mäuler. Schön sind sie nicht, die Gemälde von Francis Bacon, einem der ganz Großen der Kunstgeschichte. Aber eindrucksvoll. Als sie zum ersten Mal in der breiteren Öffentlichkeit Englands auftauchten, waren die Leute verstört. Sie hatten gerade den Zweiten Weltkrieg überlebt, viel Grauenhaftes gesehen und waren nicht scharf drauf, das alles erneut in Form von Gemälden unter die Nase gerieben zu bekommen. Doch seine einzigartige Art, zu malen, setzte sich durch. Was machen seine Bilder so faszinierend? Und was faszinierte ihn selbst an dem Schrecklichen, das er selbst, nach eigener Aussage, als gar nicht so schrecklich empfand? Wir zeichnen seinen Lebensweg nach und fragen uns, wonach Francis Bacon unter der Oberfläche der Dinge suchte. Viel Spaß!

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Jesus rocks: Über christliche Popmusik – mit Andreas Malessa

Musik in der Kirche kann aufregend sein, wenn sie von Profis gemacht wird. Lange Zeit war das aber eher nicht der Fall. Bis 1961 ein christliches Lied die Charts stürmte. Warum? Weil sich viele Gläubige darüber aufregten und andere es deshalb kauften. „Danke für diesen guten Morgen“ war der Beginn einer neuen Zeit für die Kirchenmusik in Deutschland. Doch in den USA entwickelten sich noch ganz andere Dinge: Jesus spielte plötzlich Klampfe und fing später sogar an, zu rocken. Die Musik, die dabei entstand, wurde von der einschlägigen Musikpresse zunächst noch belächelt, wurde aber im Lauf der Jahre zu einer echten wirtschaftlichen und kulturellen Größe. Wir haben einen darüber ausgefragt, der es wissen muss, weil er von Anfang an dabei gewesen ist: Andreas Malessa, Journalist und Autor, tourte damals mit dem Duo Arno und Andreas durch die Lande und spielte vor vollen Hallen und ausverkauften Häusern. Besucherzahlen, die in die Tausenden gingen, waren keine Seltenheit. Was war der Reiz an dieser Musik? Was suchten vor allem jüngere Menschen in ihr? Und wohin entwickelte sie sich weiter? Antworten gibt es bei diesem gleichzeitig launigen und informativen Gespräch mit einem Urgestein der christlichen Pop- und Rockmusik. Viel Spaß dabei! (Episodenbild erstellt mit ChatGPT)
Zur Musik, die wir zwischen den Kapiteln kurz einspielen, führt Dich dieser Link: https://gofimueller.bandcamp.com/album/ohne-mich-gehts-nicht

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Antifaschistischer Pudding: Poetry Talk mit Jasmin Brückner und Marco Michalzik

Die Bundestagswahl ist nicht lange her. Das starke Abschneiden der extremen Rechten steckt uns noch in den Knochen. Und das hört man diesem Gespräch auch an, zumal es nur zwei Tage später aufgenommen worden ist. Wie reagiert man auf die Ergebnisse dieser Wahl? Da gibt es viele Möglichkeiten. Eine ist vielleicht: sich etwas vorzulesen und darüber zu sprechen. Das machen wir bei Poetry Talk, einer Mischung aus Lesung, Spoken Word und Talk. Dazu haben wir Jasmin Brückner aus Halle und Marco Michalzik aus Wien eingeladen und freuen uns sehr darüber, dass sie ihre ganz fantastischen Gedichte mitgebracht haben. Herausgekommen ist eine lyrische Aufarbeitung unseres Polit-Katers, die uns gutgetan hat. Euch geht es hoffentlich auch so. Viel Spaß dabei!
Jasmin Brückner findet Ihr z. B. hier: https://jasminbrueckner.de/
Marco Michalzik findet Ihr z. B. hier: https://www.marcomichalzik.com/

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