Du hättest so gerne Erfolg: Am Anfang wünschst du dir, dass Leute gut finden, was du tust. Später möchtest du von deiner Kunst leben können. Noch später fragst du dich, warum immer andere gefeiert werden, in Magazinen besprochen werden, Preise gewinnen. Schließlich erhältst auch du eine Ehrung. Aber nicht die größte. Und so kann es endlos weitergehen.
Ab wann hat jemand Erfolg in der Kunst? Reicht die Anerkennung deiner Freunde? Oder müssen es viele Menschen sein? Oder sollte es auch Geld einbringen? Wie viel sollte es sein, um als ‚Erfolg‘ gelten zu können?
Wir haben uns diesen Fragen gestellt, weil unserer Hörerin Julia sie uns vorgeschlagen hat, aber auch deshalb, weil wir selbst davon betroffen sind. Denn auch wir wünschen uns natürlich, in dem, was wir künstlerisch veranstalten, erfolgreich zu sein. Dabei schauen wir unter anderem zurück auf unsere Versuche der letzten Jahre und überlegen, wann es uns gelungen ist, die Erfolge als solche zu akzeptieren und zu feiern.
Cobains Erben Beiträge
Kino oder Kopfkino? TV Serie oder Roman? Was gefällt dir besser? Was früher der Schmöker gewesen ist, das ist inzwischen die Serie geworden.
Jay ist bekennender Serien-Junkie. Gofi mag Serien auch, liest aber gerne und schreibt sogar selbst Romane. In dieser Folge vergleichen wir die beiden Formen: Worin unterscheiden sie sich eigentlich? Und mit welcher haben wir intensivere Erlebnisse gehabt?
Finde mit uns gemeinsam heraus, warum Romane Zeitmaschinen und Filme Gesamtkunstwerke sind und was eine gute Geschichte ausmacht.
Viel Spaß bei diesem nächtlichen Gespräch mit jeder Menge Wein!
Im Internet wird der Satz ‚Schönheit wird die Welt retten‘ unglaublich häufig zitiert. Anscheinend hoffen viele Menschen, dass er wahr ist. Aber ist er das? Wo kommt der Satz eigentlich her? Und was ist überhaupt ‚schön‘? Wir reden über Instagram, Kitsch und was das Schöne mit dem Schrecklichen zu tun hat. Ein scharfer Ritt von Weihnachten nach Russland, durch die Religion zum Weltuntergang und zurück. Aber hört selbst!
Schreibe einen KommentarWie es sich für Künstler gehört, haben wir spät abends gezecht und uns mehr oder weniger betrunken folgende Fragen gestellt: Wie kommt es, dass manche Künstler im Lauf ihres Lebens ihr Pulver verschossen haben? Verlieren sie irgendwann ihre Superkräfte? Und wo kommt diese unglaubliche Energie her, die viele ganz am Anfang ihrer Karriere ausstrahlen? Kann man die sich erhalten oder wieder zurückgewinnen? Und welche Rolle spielen dabei schmerzvolle Erfahrungen? Hört selbst, welche Erleuchtungen uns zu nächtlicher Stunde kamen.
Schreibe einen KommentarWir sind irritiert von dem anscheinend zunehmenden Wunsch vieler Linker, in der Kunst- und Kulturszene moralisch aufzuräumen, die Künstlerinnen und Künstler in gut und böse aufzuteilen und vorzuschreiben, was man noch lesen/hören/sehen darf und was nicht. Das ist für uns ein Problem, denn wir sehen uns selbst als Linke, sind auf der andere Seite aber auch Künstler und überzeugte Liberale. Der moralische Reinheitsfuror erinnert uns fatal an gewisse religiöse Kreise, in denen wir mal zuhause gewesen sind. Darüber unterhalten wir uns bei Weinchen und Bier. Aber hört selbst.
Schreibe einen KommentarGofi erzählt, dass die erste Begegnung mit Nirvana einen wahnsinnigen Eindruck hinterlassen hat, während Jay bekennen muss, dass er die Band in einer Art religiösem Schlummer verpennt hat. Aber beide sind sich einig, dass Kurt Cobain mehr Ikone als Rockstar war. Was lässt ihn noch heute so wichtig sein? Welches Erbe hinterlässt der heilige Kurt seinen Erben? Und was lernen wir von ihm und Nirvana über Kunst?
Schreibe einen KommentarKunst wird häufig konsumiert wie Fast Food: Viel, schnell und möglichst nebenbei. Wir finden das scheiße. Deshalb nehmen wir uns Zeit und reden jetzt drüber – was uns Kunst bedeutet, warum wir sie machen und genießen, was wir uns von ihr erhoffen und dahinter vermuten. In dieser Folge erfahrt ihr, warum sich bei Gofi ein Tisch zum Piratenschiff verwandelt und bei Jay nicht.
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