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Cobains Erben Beiträge

Die Beatles hautnah – Wir reden über die Doku ‚Get Back‘ von Peter Jackson

Vielleicht geht es Dir ja so wie Gofi, und Du ertappst Dich immer wieder dabei, wie Du Songs der Beatles vor dich hinträllerst oder -pfeifst. Ihre Lieder begleiten uns, tauchen im Alltag auf, sind gewissermaßen nicht mehr wegzudenken. Als die Band 1969 ins Studio ging, um ein weiteres Album aufzunehmen, wurden sie von einer Filmcrew begleitet. Geplant war ein TV-Feature, dessen Konzept noch nicht feststand. Aus den vielen Stunden Material entstand der Film ‚Let it Be‘ unter der Regie von Michael Lindsay-Hogg, der ein Jahr später herauskam. Jetzt hat Peter Jackson die Aufnahmen noch einmal gesichtet und eine knapp achtstündige Mammut-Dokumentation daraus gemacht, die man bei Disney+ streamen kann. Du abonnierst Disney+ nicht oder hast keine Lust, Dir die vielen Stunden reinzuziehen, willst aber trotzdem wissen, wie die Doku ist? Wir haben sie gesehen und erzählen es Dir.

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Die Geschichtenmacherin – Als Literaturagentin die Welt verbessern

Annette Friese ist Literaturagentin und glaubt, dass sie durch ihre Arbeit die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Gemeinsam mit ihrer Freundin Karoline Kuhn führt sie die Agentur ELAYZ. Der Name ist eine Variante des englischen Wortes ‚Allies‘ und ist Programm: Beide sehen sich als Vermittlerinnen und Verbündete ihrer Autor*innen, um Sachbücher, Biographien und andere Werke an Verlage zu vermitteln. Sie sehen sich aber auch als Freundinnen, die kreative Menschen auf ihrem herausfordernden Weg begleiten. In diesem Talk erzählt sie aus ihrem Alltag, darüber, was sie antreibt, und was sie sich für unsere Gesellschaft wünscht. Hossa-Talk Hörer*innen kennen sie bereits: Hier erfahrt ihr, wie der Weg der ‚einzigen Annettistin der Welt‘ weiterging.

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Das Geheimnis der Schrift – Wie das Alphabet unsere Art zu denken beeinflusst

Wo kommt eigentlich unser Bedürfnis her, alles sofort kapieren zu wollen? Warum passiert es uns, dass unsere erste Frage an ein Kunstwerk ist: Was soll das bedeuten? Es gibt dafür eine einleuchtende Erklärung. Michael Blume gibt sie in seinem neuesten Buch ‚Kreuzzug oder Rückzug?‘. Neulich haben wir uns in unserem anderen Podcast Hossa Talk ausführlich mit ihm unterhalten Und in dieser Folge machen wir zu zweit da weiter, wo wir mit ihm gemeinsam aufgehört haben. Welchen Einfluss haben unsere Alphabete auf unser Denken? Worin liegt der Unterschied zwischen verstehen und erfahren? Und was hat das alles mit Kunst zu tun? Hörs Dir an. Viel Spaß!

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Stephen Kings ‚ES‘: Von Kindern, Monstern und dem Vergessen

Stephen Kings ES ist vielleicht sein bekanntester und viele sagen bester Roman. Wir meinen: Zurecht! Durch die letzte Verfilmung von vor fünf Jahren ist er noch einmal mehr Menschen bekannt geworden. Aber eigentlich lässt sich die Geschichte nicht verfilmen, wenn man ihre ganz zentralen Symbole anschaulich machen möchte. Das kann nur der geschriebene Text. Darüber sprechen wir. Und natürlich über all die anderen Themen: die Kindheit, das Erwachsenwerden, das Vergessen und die Monster im Keller und unter dem Bett. Wenn du das Buch bereits gelesen hast, wird dich dieser Talk freuen. Und wenn du ihn gehört hast, wirst du das Buch lesen wollen. Viel Spaß!

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Sachsen statt Nashville: Warum die Sängerin Sarah Brendel sich gegen die großen Bühnen entschieden hat

Sarah Brendel hatte es eigentlich geschafft. Die Bosse der Plattenfirmen aus Nashville hatten die junge deutsche Singer/Songwriterin entdeckt und boten ihr einen Vertrag an. Plötzlich war der Durchbruch, von dem alle träumen, ganz nah: Neues Managemant, neues Label, ein Song in den Billboard Charts, Auftritte auf den Bühnen und bei den Radiosendern der USA. Doch all dem hat Sarah den Rücken zugewandt. Weil sie lieber ihren eigenen Weg gehen wollte. Weil ihr die Nähe zu Freundinnen ihrer Kunst wichtiger ist, als die große Bühne. Heute lebt sie als Teil einer Kommunität in Sachsen und schafft Zufluchtsorte für Künstlerinnen, aber auch für Menschen auf der Flucht. Wir reden mit ihr über ihren Weg und über ihr neues großartiges Album ‚Among 10.000‘. Mit diesem packenden Gespräch sagen wir: Danke fürs Zuhören und Begleiten im Jahr 21! Wir wünschen Euch frohe Weihnacht und ein gesundes neues Jahr 22!
(Das Episodenfoto stammt im Original von Daniel Lindhüber)
Sarahs CD könnt Ihr hier bestellen: https://sarahbrendel.de/produkt/among-10-000-cd/
Mehr über Refugeeum erfahrt Ihr hier: http://refugeeum.sarahbrendel.de/

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Banksy und so

In ihren Anfängen war die Street Art eine Art Kampfansage. Sie war dazu da, seinen Claim abzustecken und der Welt zu zeigen, wer man ist und dass es einen gibt. Inzwischen hat sie es in die Museen und Auktionshäuser geschafft. Auch Leute, die sich sonst nicht besonders für sie interessieren, haben den Namen Banksy schon einmal gehört und mindestens einer seiner Bilder gesehen. Jay ist ein passionierter Street Art Fan und geht immer wieder auf die Suche, um Bilder, die ihm gefallen, zu fotografieren. Dennis Tannhäuser ist selbst Urban Artist, Maler und Zeichner und ist schon in jungen Jahren mit Freunden und Sprühdosen um die Blöcke gezogen. Gemeinsam wollen wir es wissen: Was ist an Street Art so faszinierend? Was macht ihren Reiz aus? Und welche Künstler*innen sollte man sich nicht entgehen lassen?
Gofi empfiehlt in dieser Folge den Film ‚Graffiti Wars‘ von Channel 4.
Dennis‘ Instagram-Kanal heißt @peinturas.

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Erfolgreich und trotzdem gescheitert – Über komplizierte Künstlerseelen

Wenn Du drüber nachdenkst, fallen Dir sicher viele Künstler*innen ein, die beruflich erfolgreich waren, aber menschlich scheiterten: zu jung gestorben, Suchtprobleme, psychische Erkrankungen, Depressionen usw. Namen wie van Gogh, Jean-Michel Basquiat, Jimi Hendrix, Kurt Cobain oder Amy Whinehouse drängen sich auf. Aber sind diese geplagten Ausnahmetalente wirklich die Regel? Ist das unvermeidlich, dass große Begabungen mit großen Problemen einhergehen? Oder ist das ein Klischee, dass sich leider immer wieder bestätigt? Wir wollen das genauer wissen und sprechen darüber, wie es ist, wenn bestimmte Fähigkeiten zur Belastung werden, und wie wir als Gesellschaft auf Leute reagieren, die irgendwie anders sind als wir. Wir finden, dass wir das Anderssein der anderen als eine Chance begreifen sollten. Aber hört selbst.

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Auf der Suche nach der Seele – Die Fotografin Anna Försterling zu Gast

Anna Försterling ist davon überzeugt, dass sich die Seele eines Menschen nicht nur in den Augen zeigt, sondern auch auf der Haut. Die leidenschaftliche Akt- und Porträtfotografin aus Sachsen hat eine Reihe von Preisen und Publikationen vorzuweisen und genießt unter den Filmfotograf*innen – aber nicht nur unter ihnen – einen ausgezeichneten Ruf. Auch wir sind von ihren Fotos total begeistert und sehr stolz, dass sie bereit gewesen ist, ausführlich mit uns über das zu sprechen, was sie antreibt. Was liebt sie so sehr an der Aktfotografie? Was fasziniert sie am menschlichen Körper? Wie ist das, wenn beim Aktfotoshooting im Wald Spaziergänger vorbeikommen? Und was bedeutet für sie Schönheit? Über all das und noch mehr reden wir in diesen kurzweiligen 90 bis 100 Minuten. Viel Spaß beim Zuhören!

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Die Angst vor dem Versagen – Mit Marco Michalzik und Johannes Falk

Stell dir vor, du machst was Tolles, und keiner merkt es. Oder: Stell dir vor, du versuchst, etwas Tolles zu machen, alle schauen dir dabei zu – und du scheiterst. Nicht schön. Deshalb schrecken wir oft vor den großen Herausforderungen zurück und bekommen folglich auch nichts auf die Reihe. Das gilt für viele von uns, gerade aber auch für Künstler*innen. Wie kann man mit der Angst vor dem Versagen umgehen? Welche Rolle spielt dabei Scham? Wir haben darüber mit dem Spoken Word Artist Marco Michalzik und dem Sänger und Musiker Johannes Falk gesprochen. Sie haben gerade erst ein gemeinsames Projekt veröffentlich, den Track ‚Des Kaisers neue Kleider‘, das von einem sehr schönen Video von Sergej Falk begleitet wird und dieses Thema aufgreift. Für das Gespräch haben wir uns in Johannes‘ Studio in Heidelberg getroffen, haben ein paar Flaschen aufgemacht und Tacheles geredet. Außerdem performen die beiden ihren Song live. Müsst ihr hören!

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Und Und dann kam Greta – Wie politisch muss Kunst in brisanten Zeiten sein?dann kam Greta – Wie politisch muss Kunst in brisanten Zeiten sein?

Wir leben in krassen Zeiten. Die Pandemie erfordert drastische politische Maßnahmen, die vergangene Bundestagswahl wurde als Jahrhundertwahl bezeichnet, der Klimawandel ist im Gange, Querdenker bedrohen und töten Menschen, weil sie keine Masken tragen wollen. Die Frage ist: Wie kann man da noch ernsthaft über so etwas wie Kunst reden? Gibt es nicht Wichtigeres? Und wenn man sich schon dafür entscheidet, weiter Kunst zu machen – muss sie dann nicht politische Themen aufgreifen, aufrütteln, Dinge in Bewegung setzen wollen? Oder gerade nicht? Knapp zwei Stunden Power-Talk über ein wichtiges und aktuelles Thema. Außerdem gibt es eine tolle Gesangseinlage von Jay

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