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Schlagwort: abstrakt

Auf der Suche nach dem, was bleibt – Im Gespräch mit Lilli Gebhard

Lilli Gebhard hat sich auf die Suche nach ihrer Identität gemacht. Sie selbst ist Russlanddeutsche und hat sich als Literaturwissenschaftlerin mit dem Erbe ihrer Community beschäftigt: Was ist sagbar? Was ist denkbar? Wer sind wir, die wir aus der einen Kultur vertrieben und in der neuen nie wirklich heimisch wurden? Und was bleibt, wenn man Schicht um Schicht freilegt, wenn man der eigenen Trauer, dem Verlust, dem Schmerz ins Gesicht blickt? Die wissenschaftliche Arbeit hat Lilli zur Lyrik geführt. Und von dort ist sie weiter zur Malerei gegangen. Über den Weg der Kunst versucht sie, an die Schichten zu gelangen, die dem rein rationalen Zugang verborgen bleiben. Wir reden mit ihr über ihre Gedichte und Bilder und wie sie zu ihnen gefunden hat. Und wir feiern eine Premiere! Denn zum ersten Mal geht zeitgleich zum Erscheinen der Folge auch eine virtuelle Ausstellung online. In der Galerie ATTÓKK, die ihr auf unserer Webseite findet, stellen wir zehn von Lillis Bildern aus, die ihr in aller Ruhe betrachten könnt, während ihr dem Gespräch lauscht. Deep shit, sehr verehrte Zeitgenoss*innen. Wir wünschen gute Unterhaltung!

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Vom Kindermusikstar zum Maler – Wie Daniel Kallauch auf die Corona-Krise reagiert hat

Daniel Kallauch ist im ganzen deutschsprachigene Bereich bekannt geworden mit seinem musikalischen Programm für Kinder. Doch zuletzt erging es ihm wie vielen anderen auftretenden Künstler*innen auch: In den Pandemiejahren blieben die Auftritte aus, die beruflicheLaufbahn stand auf dem Spiel, Frust machte sich breit. Was jetzt? Daniel entschied sich, einen neuen Weg einzuschlagen und begann zu malen! Auf diese Weise hat er sich ein neues Standbein geschaffen. Wie er das geschafft hat, was ihn antreibt und was diese Erfahrung mit ihm macht – das erzählt er uns in diesem unterhaltsamen und ermutigenden Talk. Viel Spaß!

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Künstler sind Täter – Über die Freiheit der Kunst und warum Künstler*innen niemals Opfer sind (mit Jessica Petraccaro-Goertsches alias JPG)

Warum sind Künstler*innen niemals Opfer, aber immer Täter? Das erklärt uns JPG (Jessica Petraccaro-Goertsches) in diesem dichten und lebendigen Talk. Für die Künstlerin, Galeristin und Kunsthistorikerin aus Marburg gibt es keinen Unterschied zwischen Kunst und Gesellschaft. Ob man nun Soziologe, Philosoph oder Künstler ist, sagt sie, ist eigentlich egal. Wir arbeiten alle an derselben Aufgabe. Sie stürzt sich selbst ins Geschehen und hilft und beteiligt sich an vielen Projekten in Kunst und Kultur. Warum wir aus unserer Freiheit viel zu wenig machen, wann sie zustimmen würde, dass jemand seinen Kot an ihre Wände schmiert und warum Cancel Culture ein Jahrhunderte altes Phänomen und überhaupt nichts Besorgniserregendes ist – das alles könnt ihr jetzt erfahren. Hört es euch einfach an, es lohnt sich!

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