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Cobains Erben Beiträge

Leben vor der Kamera und auf der Bühne – Wie ist das, Schauspieler zu sein, Benjamin Stoll?

Benjamin Stoll ist Schauspieler und Regisseur. Der Wahlberliner hat seine Ausbildung in Ulm gemacht und kennt die Arbeit vor der Kamera, aber auch auf der Bühne, und zwar sowohl für kleine, aber auch ziemlich große Produktionen. Unter anderem hat er für SOKO Wismar vor der Kamera gestanden, ist bei Amazon Prime in der X-Ray-Datenbank zu finden und spielte vor einem riesigen Publikum im Westfalen Stadion. Er erklärt uns, was Schauspiel eigentlich ist, worin der Unterschied zwischen dem Spiel auf der Bühne oder vor der Kamera besteht, wie er dazu gekommen ist, diesen Beruf zu lernen, warum wir Filme, Serien und Theaterstücke so lieben und was Schauspiel mit Sport zu tun hat.
Mit dieser Folge verabschieden wir uns in die Sommerpause. Danke für Euer Interesse und Euren Support! Wir hören uns Ende August wieder. Bis dahin!

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Let me entertain you! – Über das schwierige Verhältnis zwischen Kunst und Unterhaltung

Crash! Boom! Bang! Jay hat neulich mal wieder den Film ‚True Lies’ gesehen und fragt sich, warum eine zünftige Explosion nicht genauso viel künstlerischen Gehalt haben sollte, wie zwei parallele Linien auf einer Leinwand. Was ist der Unterschied zwischen einem Blockbuster und einem Art House Film? Warum sind manche Kunstwerke so langweilig? Warum sind manche Werke unterhaltsam und TROTZDEM Kunst? Wenn sich Kunst und Unterhaltung nicht ausschließen müssen: Warum tun sie es dann so oft? Fragen über Fragen, über die wir uns nachts bei Wein unterhalten und uns immer tiefer im Fragengestrüpp verstricken, bis Jay verzweifelt, weil er keinen Ausweg mehr sieht. Doch dann, ganz zum Schluss, haben wir eine famose Idee. Hört am besten selbst.

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Künstler sind Täter – Über die Freiheit der Kunst und warum Künstler*innen niemals Opfer sind (mit Jessica Petraccaro-Goertsches alias JPG)

Warum sind Künstler*innen niemals Opfer, aber immer Täter? Das erklärt uns JPG (Jessica Petraccaro-Goertsches) in diesem dichten und lebendigen Talk. Für die Künstlerin, Galeristin und Kunsthistorikerin aus Marburg gibt es keinen Unterschied zwischen Kunst und Gesellschaft. Ob man nun Soziologe, Philosoph oder Künstler ist, sagt sie, ist eigentlich egal. Wir arbeiten alle an derselben Aufgabe. Sie stürzt sich selbst ins Geschehen und hilft und beteiligt sich an vielen Projekten in Kunst und Kultur. Warum wir aus unserer Freiheit viel zu wenig machen, wann sie zustimmen würde, dass jemand seinen Kot an ihre Wände schmiert und warum Cancel Culture ein Jahrhunderte altes Phänomen und überhaupt nichts Besorgniserregendes ist – das alles könnt ihr jetzt erfahren. Hört es euch einfach an, es lohnt sich!

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Darf Kunst predigen?

Neulich hat Gofi behauptet, dass Religion der Kunst schaden kann. Das interessiert Jay genauer: Welches Problem hat Gofi mit religiöser Kunst? Warum sollte das schwierig sein, wenn Kunst Glaubensaussagen macht? Gibt es nicht auch positive Beispiele? Wir unterhalten uns über unsere religiöse Vergangenheit, über schöne und schlimme Kunsterfahrungen, und darüber, welche Künstler*innen uns beeindrucken – selbst wenn sie klare Positionen vertreten. Unter anderem sprechen wir über Bach, Feine Sahne Fischfilet, Rage Against the Machine, Chagall, Schlingensief, Kendrick Lamar, U2, Leonard Cohen, Jeff Buckley, Daniel Kehlmann, Goethe, Rio Reiser und Keith Green.

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Ist Fußball Kunst?

Fußball ist Leidenschaft, ist Religion oder nervt. Fußball ist die wichtigste Nebensache der Welt, angeblich systemrelevant, ein Milliarden-Euro-Business. Aber: Ist Fußball auch Kunst?
Es gibt Leute, die einen schönen Pass mit einem Gedicht vergleichen. Aber macht das den Sport gleich zum Kunstwerk? Wir sind uns nicht ganz sicher. Was passiert, wenn man nicht nur die körperliche, sondern auch die denkerische Arbeit im Fußball würdigt? Könnte es sein, dass auf den Trainerbänken die Karajans des Sports sitzen? Ist es wirklich so anders, ob jemand am Theater, am Filmset oder am Fußballfeld Regie führt? Dies ist ein Talk nicht nur für Fußballfans! Denn wir finden beim Gespräch über den Sport auch eine ganze Menge über Kunst heraus. Lasst euch überraschen.

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„Ich nehme den Song und mach ihn kaputt.“ – Großartiger deutscher Elektro-Pop von Rahel

Ihr Stimme ist so klar und schön, dass sie ohne Weiteres Girly Pop machen könnte. Macht sie aber nicht. Und das ist gut so! Stattdessen arbeitet die Songwriterin Rahel gemeinsam mit ihrem Produzenten Fabian Brümmer an einem Elektro Pop Sound, der einerseits schlicht und eingängig ist und anderseits genau diese Schlichtheit wieder demontiert. Dazu singt sie nachdenkliche und hintergründige deutsche Texte. Wir haben uns mit ihr über ihre Musik, ihr Studium an der Academy of Pop Music in Enschede, ihre Texte und den Weg zu ihrem ganz persönlichen künstlerischen Ausdruck unterhalten. Rahel schenkt uns einen ehrlichen und tiefen Einblick in die Hintergründe ihrer Arbeit. Aber hört selbst.

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Kunst machen im Alltag – Wie zur Hölle soll das gehen?

„Kunst ist schön. Macht aber viel Arbeit!“ Und irgendjemand muss sie tun. Aber wann? Und wie? Gerade in Zeiten des Lockdowns vermissen viele Künstler*innen das, was sie am dringendsten brauchen: Zeit für sich. Zeit zum Nachdenken. Zum Spielen und Experimentieren. Im Moment sind alle zuhause. Das Telefon klingelt. Man wechselt von einer Videokonferenz zur nächsten. Die Kinder drehen am Rad. Der Partner fühlt sich im Stich gelassen. Wer soll unter diesen Umständen einen Text schreiben? Einen Track mixen?An der Skulptur, dem Gemälde weiterarbeiten? Albi hat uns genau diese Frage gestellt. Und wir kratzen die Lehren der vergangenen Jahrzehnte zusammen und präsentieren tatsächlich ein paar praktische Tipps, die euch hoffentlich helfen. Aber hört selbst!

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Kunst aus den Tiefen des Lockdowns (mit Micha Kunze) – Über Spoken Word und die Hoffnung auf Besserung

Lesebühnen und Poetry Slams sind in Deutschland häufig recht lustige Veranstaltungen. Doch die Kunstform des Spoken Words kennt auch eine ganz andere Seite: nachdenklich, tiefsinnig, vielleicht sogar dunkel. Micha Kunze ist ein Vertreter dieser Richtung. Seine Dichtung geht tief und ist wahnsinnig gut getextet. Von seinem Album ‚Lokalkolorit’ sind wir jedenfalls total angetan! Micha ist bei uns zu Gast, um über seine Kunst zu reden, gerade auch in Zeiten des Lockdowns. Er erzählt uns über die Arbeit an dem Album. Außerdem performt er extra für uns ‚Grabesstille‘ und klärt uns über die Hintergründe auf. Empfehlenswert! Müsst ihr hören.

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„Ich sehe Stärke im Schwachen und Unperfekten“ – Die analoge Fotografie von Jacqueline Stürmer und Mark Doerr

Jacqueline Stürmer und Mark Doerr sind zwei total faszinierende Fotografen aus dem Saarland, die auf das Analoge schwören und sich in der Szene einen sehr guten Ruf erarbeitet haben. Beide setzen unserer von Instagram und Selfies dominierten Wirklichkeit Bilder entgegen, die aus dem Rahmen fallen, seltsam berühren, fesseln oder befremden.
Sie haben mit uns über ihre Vorstellungen von Schönheit und Fotografie geredet, über die Kunst und das Leben und worum es ihnen in ihrer Arbeit geht. Ein Talk, auf den wir stolz sind. Viel Spaß beim Hören!

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You want it darker – Leonard Cohen, der Suchende (mit Uwe Birnstein)

Leonard Cohen ist eine der großen künstlerischen Gestalten, die den vergangenen Jahrzehnten ihren Stempel aufgedrückt haben: Ein Sänger, Mystiker, vor allem aber Dichter, dessen Songs und Texte noch lange nach seinem Tod im Jahr 2016 bleiben werden.
Uwe Birnstein ist Journalist, Autor und Theologe und hat ein Buch geschrieben, dass sich mit Cohens Spiritualität befasst: ‚Halleluja, Leonard Chohen‘ heißt es (Verlag Neue Stadt) und erinnert mit dem Titel an seinen größten Hit ‚Halleluja‘. Uwe hat sich Zeit genommen, um sich mit uns über Leonard Cohen und sein Buch über ihn zu unterhalten. Wir reden über die Doppeldeutigkeit der Songtexte, die Kosten der Kunst und die Frage, welche Rolle der religiöse Glaube in Leonard Cohens Kunst gespielt hat. Vor allem der erklärte Cohen-Fanboy Jay kommt voll auf seine Kosten. Aber hört selbst.

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