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Cobains Erben Beiträge

Banksy und so – Was wir an Street Art lieben (m. Dennis Tannhäuser)

In ihren Anfängen war die Street Art eine Art Kampfansage. Sie war dazu da, seinen Claim abzustecken und der Welt zu zeigen, wer man ist und dass es einen gibt. Inzwischen hat sie es in die Museen und Auktionshäuser geschafft. Auch Leute, die sich sonst nicht besonders für sie interessieren, haben den Namen Banksy schon einmal gehört und mindestens einer seiner Bilder gesehen. Jay ist ein passionierter Street Art Fan und geht immer wieder auf die Suche, um Bilder, die ihm gefallen, zu fotografieren. Dennis Tannhäuser ist selbst Urban Artist, Maler und Zeichner und ist schon in jungen Jahren mit Freunden und Sprühdosen um die Blöcke gezogen. Gemeinsam wollen wir es wissen: Was ist an Street Art so faszinierend? Was macht ihren Reiz aus? Und welche Künstler*innen sollte man sich nicht entgehen lassen?

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Erfolgreich und trotzdem gescheitert

Wenn Du drüber nachdenkst, fallen Dir sicher viele Künstler*innen ein, die beruflich erfolgreich waren, aber menschlich scheiterten: zu jung gestorben, Suchtprobleme, psychische Erkrankungen, Depressionen usw. Namen wie van Gogh, Jean-Michel Basquiat, Jimi Hendrix, Kurt Cobain oder Amy Whinehouse drängen sich auf. Aber sind diese geplagten Ausnahmetalente wirklich die Regel? Ist das unvermeidlich, dass große Begabungen mit großen Problemen einhergehen? Oder ist das ein Klischee, dass sich leider immer wieder bestätigt? Wir wollen das genauer wissen und sprechen darüber, wie es ist, wenn bestimmte Fähigkeiten zur Belastung werden, und wie wir als Gesellschaft auf Leute reagieren, die irgendwie anders sind als wir. Wir finden, dass wir das Anderssein der anderen als eine Chance begreifen sollten. Aber hört selbst.
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Auf der Suche nach der Seele – Die Akt- und Porträtfotografin Anna Försterling im Gespräch

Anna Försterling ist davon überzeugt, dass sich die Seele eines Menschen nicht nur in den Augen zeigt, sondern auch auf der Haut. Die leidenschaftliche Akt- und Porträtfotografin aus Sachsen hat eine Reihe von Preisen und Publikationen vorzuweisen und genießt unter den Filmfotograf*innen – aber nicht nur unter ihnen – einen ausgezeichneten Ruf. Auch wir sind von ihren Fotos total begeistert und sehr stolz, dass sie bereit gewesen ist, ausführlich mit uns über das zu sprechen, was sie antreibt. Was liebt sie so sehr an der Aktfotografie? Was fasziniert sie am menschlichen Körper? Wie ist das, wenn beim Aktfotoshooting im Wald Spaziergänger vorbeikommen? Und was bedeutet für sie Schönheit? Über all das und noch mehr reden wir in diesen kurzweiligen 90 bis 100 Minuten. Viel Spaß beim Zuhören!

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Die Angst vor dem Versagen – Mit Marco Michalzik und Johannes Falk

Stell dir vor, du machst was Tolles, und keiner merkt es. Oder: Stell dir vor, du versuchst, etwas Tolles zu machen, alle schauen dir dabei zu – und du scheiterst. Nicht schön. Deshalb schrecken wir oft vor den großen Herausforderungen zurück und bekommen folglich auch nichts auf die Reihe. Das gilt für viele von uns, gerade aber auch für Künstler*innen. Wie kann man mit der Angst vor dem Versagen umgehen? Welche Rolle spielt dabei Scham? Wir haben darüber mit dem Spoken Word Artist Marco Michalzik und dem Sänger und Musiker Johannes Falk gesprochen. Sie haben gerade erst ein gemeinsames Projekt veröffentlich, den Track ‚Des Kaisers neue Kleider‘, das von einem sehr schönen Video von Sergej Falk begleitet wird und dieses Thema aufgreift. Für das Gespräch haben wir uns in Johannes‘ Studio in Heidelberg getroffen, haben ein paar Flaschen aufgemacht und Tacheles geredet. Außerdem performen die beiden ihren Song live. Müsst ihr hören! (Das Foto des Episodenbildes stammt von Sergej Falk.)

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Und dann kam Greta – Wie politisch muss Kunst in brisanten Zeiten sein?

Wir leben in krassen Zeiten. Die Pandemie erfordert drastische politische Maßnahmen, die vergangene Bundestagswahl wurde als Jahrhundertwahl bezeichnet, der Klimawandel ist im Gange, Querdenker bedrohen und töten Menschen, weil sie keine Masken tragen wollen. Die Frage ist: Wie kann man da noch ernsthaft über so etwas wie Kunst reden? Gibt es nicht Wichtigeres? Und wenn man sich schon dafür entscheidet, weiter Kunst zu machen – muss sie dann nicht politische Themen aufgreifen, aufrütteln, Dinge in Bewegung setzen wollen? Oder gerade nicht? Knapp zwei Stunden Power-Talk über ein wichtiges und aktuelles Thema. Außerdem gibt es eine tolle Gesangseinlage von Jay.

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Sind die Held*innen am Ende? – Über Superheld*innen und ihren Absturz

Superheld*innen hat es schon immer gegeben. Sie trugen nicht immer Maske und Cape, sondern auch mal Sandalen, Speer oder Keule. Aber dass es übernatürlich begabte Männer und Frauen gibt, die zu großen Taten fähig sind, ist seit jeher Bestandteil vieler berühmter und auch uralter Geschichten. Das Genre wurde in den letzten Jahren neuentdeckt, in die Kinos gebracht, zuletzt aber auch genüsslich zerstört. Was fasziniert uns an den Übermenschen? Warum finden wir ihre Geschichten spannend? Und was versprechen wir uns davon, wenn wir ihnen die Masken herunterreißen? Auch wenn wir auch diesmal wieder viel über Comics reden: Dieser Talk ist nicht nur für Nerds. Versprochen. Aber hört selbst.

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Comics: Eine unterschätzte Kunstform

Kennst du die Familie Borstel (aus dem JUNIOR)? Oder Mr. Kläx (aus der KLÄX)? Dann kennst du (zumindest ein bisschen) auch Jörg Peter. Er ist ihr Zeichner. Jörg zeichnet aber nicht nur süßes Kinderprogramm, sondern auch derberes Zeug. „Comics zeichne ich eigentlich schon immer“, sagt er. Was fasziniert ihn an dieser Erzählform? Wie entsteht überhaupt ein Comic? Und welche liest er selber? Das erzählt er uns in diesem witzigen Talk. Aber auch, welche Comics er als gelungen empfindet und welche nicht, was er von einem Comic erwartet, warum er zotige Zeichnungen wie eine Befreiung erlebt und warum er den Inhalt am liebsten abschaffen möchte. Ein tolles Gespräch, nicht nur für Nerds, das am Ende ganz von selbst mal wieder bei der Frage landet, was Kunst ist und was sie will. Aber hört selbst.
(Das Porträt von Jörg im Episodenbild ist von Melanie Alexandra Hössel.)

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Leben vor der Kamera und auf der Bühne – Wie ist das, Schauspieler zu sein, Benjamin Stoll?

Benjamin Stoll ist Schauspieler und Regisseur. Der Wahlberliner hat seine Ausbildung in Ulm gemacht und kennt die Arbeit vor der Kamera, aber auch auf der Bühne, und zwar sowohl für kleine, aber auch ziemlich große Produktionen. Unter anderem hat er für SOKO Wismar vor der Kamera gestanden, ist bei Amazon Prime in der X-Ray-Datenbank zu finden und spielte vor einem riesigen Publikum im Westfalen Stadion. Er erklärt uns, was Schauspiel eigentlich ist, worin der Unterschied zwischen dem Spiel auf der Bühne oder vor der Kamera besteht, wie er dazu gekommen ist, diesen Beruf zu lernen, warum wir Filme, Serien und Theaterstücke so lieben und was Schauspiel mit Sport zu tun hat.
Mit dieser Folge verabschieden wir uns in die Sommerpause. Danke für Euer Interesse und Euren Support! Wir hören uns Ende August wieder. Bis dahin!

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Let me entertain you! – Über das schwierige Verhältnis zwischen Kunst und Unterhaltung

Crash! Boom! Bang! Jay hat neulich mal wieder den Film ‚True Lies’ gesehen und fragt sich, warum eine zünftige Explosion nicht genauso viel künstlerischen Gehalt haben sollte, wie zwei parallele Linien auf einer Leinwand. Was ist der Unterschied zwischen einem Blockbuster und einem Art House Film? Warum sind manche Kunstwerke so langweilig? Warum sind manche Werke unterhaltsam und TROTZDEM Kunst? Wenn sich Kunst und Unterhaltung nicht ausschließen müssen: Warum tun sie es dann so oft? Fragen über Fragen, über die wir uns nachts bei Wein unterhalten und uns immer tiefer im Fragengestrüpp verstricken, bis Jay verzweifelt, weil er keinen Ausweg mehr sieht. Doch dann, ganz zum Schluss, haben wir eine famose Idee. Hört am besten selbst.

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Künstler sind Täter – Über die Freiheit der Kunst und warum Künstler*innen niemals Opfer sind (mit Jessica Petraccaro-Goertsches alias JPG)

Warum sind Künstler*innen niemals Opfer, aber immer Täter? Das erklärt uns JPG (Jessica Petraccaro-Goertsches) in diesem dichten und lebendigen Talk. Für die Künstlerin, Galeristin und Kunsthistorikerin aus Marburg gibt es keinen Unterschied zwischen Kunst und Gesellschaft. Ob man nun Soziologe, Philosoph oder Künstler ist, sagt sie, ist eigentlich egal. Wir arbeiten alle an derselben Aufgabe. Sie stürzt sich selbst ins Geschehen und hilft und beteiligt sich an vielen Projekten in Kunst und Kultur. Warum wir aus unserer Freiheit viel zu wenig machen, wann sie zustimmen würde, dass jemand seinen Kot an ihre Wände schmiert und warum Cancel Culture ein Jahrhunderte altes Phänomen und überhaupt nichts Besorgniserregendes ist – das alles könnt ihr jetzt erfahren. Hört es euch einfach an, es lohnt sich!

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Holler Box