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Schräg, böse und zeitlos – Über den Kultfilm ‚Fight Club’

Ihr musstet lange drauf warten, aber jetzt ist es endlich da: unser Gespräch über David Finchers Kultfilm ‚Fight Club‘. Obwohl das Werk schon über 20 Jahre alt ist, ist es immer noch zeitlos, mitreißend und hochaktuell.

Als Fight Club 1999 in die Kinos kam, erschienen uns die Ereignisse, die er schildert, abgefahren und schräg. Zu schräg, um sich mitten unter uns abspielen zu können. Heute sind wir schlauer. Nicht nur den Anschlag auf das World Trade Center hat er quasi vorweggenommen. Auch der Terror des IS, die existierenden Prepper Gruppen, die sich auf den Umsturz der Bundesrepublik vorbereiten, oder die grassierenden Verschwörungstheorien sind wie ein Widerhall dieser verrückten und dann doch gar nicht so verrückten Geschichte.

Wir erklären euch, warum der Film eine spirituelle, ja sogar apokalyptische Reise beschreibt und warum die Geschichte kein bloßes Krawallfest, sondern eine kluge Beobachtung des menschlichen Daseins ist. Glaubt ihr nicht? Hört’s euch an!

Übrigens: Herzlichen Dank an Elisabeth, die diese Show seit Neuestem mit einem kleinen, aber regelmäßigen Beitrag unterstützt! Wenn du wissen willst, wie das geht, schau auf unserer Seite https://cobainserben.de/du-kannst-uns-helfen/ vorbei.

8 Kommentare

  1. Kathrin Van Dijk Kathrin Van Dijk

    Ich hab – trotz des ernsten, heftigen Zentrums des Talks (große Kunst!) – Tränen gelacht ob des Zitats dieses Film-Marketing-Typen über den blutenden Brad Pitt!

    Gerne mehr davon, also nicht mehr Zitate, sondern mehr Film – oder Serienbesprechungen, ist n gutes Konzept! Und Ihr habt ja auch beide viel beizutragen 👌
    Beste Grüße aus dem Rheinland, Kathrin

  2. Jens Jens

    Hallo ihr zwei,
    ich höre sonst begeistert euren Hossatalk Podcast und war schon ein paar mal kurz davor Cobainserben abzuhacken. Mit dieser Folge habt ihr es geschafft meine Aufmerksamkeit zu binden! Ich hatte den Film irgendwann vor Jahren einmal zumindest halb gesehen, natürlich nur auf der „Unterhaltungsebene“. Hab den Film kurzerhand auf euer anraten (bei Amazon Prime) angeschaut und dann eure Folge fertig gehört. Muss sagen: „Hab den Film sehr genossen wie auch euren Talk und … Top! … weiter so … ich bleibe am Ball … dieses Format gefällt mir!“

    (P.S. Bei der Prime Version ist glaube ich hier und da etwas beschnitten worden – aber ihr habt ja jedes Detail ausgiebig besprochen 😉)

    Liebe Grüße (vom fast höchsten Punkt des Westerwald)
    Jens

    • Cool, Jens! Freut uns sehr, dass wir dich antriggern konnten! Schau öfter mal rein, wir haben noch viel Schönes in petto.

  3. Gerrit Gerrit

    Hey ihr Erben,

    Danke für den Hammertalk zu einem Hammerfilm! (Muss ihn mir ganz bald wieder reinziehen)

    Ich schließe mich Kathrin an: neben den großen ästhetischen Fragen könnt ihr bitte sehr gerne öfter auch einzelne Werke besprechen. Wobei Vorschläge aus der Community hier schwierig sein könnten. Ihr müsst ja was mit dem Werk verbinden und nicht unser Wünsch-dir-was abarbeiten.

    Fight Club ist auf meiner Liste der besten Filme aller Zeiten ebenfalls ziemlich weit oben – und ich gehöre zu jenen, die Gofi erwähnte als damals zu jung fürs Kino.
    Als ich ihn dann für mich entdeckte, hatte er schon Kultstatus und gehörte zu den Filmen, über die es hieß, man müsse sie gesehen haben.
    Aber das sagt man ja auch von “Vom Winde verweht”… und dann hat Fight Club mich einfach weggeblasen wie Edward Nortons Wohnung im 15. Stock…

    Es hat mir auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, eure Insights in den Film zu bekommen und noch was dazu zu lernen. Sehr cool!

    Mein Lieblings-meta-moment in dem Film ist übrigens: willst du zum Schluss noch was sagen? – mir fällt immer noch nichts ein… – Ah, Rückblendenhumor.

    Und jetzt noch kurzer Filmnerd-Klugschiss:
    Als der erste Film mit komplett elektronischen Soundtrack gilt “Forbidden Planet” (1956, mit der nackten Kanone, Leslie Nielsen, höchstpersönlich als Proto-Captain Kirk)
    Aber bei Finchers Filmen hat die elektronische Musik jetzt schon Markenzeichen-Qualität. Gab ja für The Social Network sogar den Oscar für die Musik (für mein Idol: Nine Inch Nails’ Trent Reznor). Es passt einfach perfekt zu seinem kühlen und technischen visuellen Stil.

    Freu mich jetzt schon auf die nächste Folge!

    Gerrit
    .

    • Danke, Gerrit. Macht uns stolz, dass wir deinen hohen Ansprüchen gerecht werden konnten. Liebe Grüße.

  4. Wiebke Wiebke

    Hallo 🙂!

    Danke für den spannenden Talk – ich hab in den letzten Jahren öfter gedacht, dass ich mir „Fight Club“ mal wieder anschauen könnte, hatte dann aber ehrlich gesagt immer etwas Schiss, dass ich ihn nicht mehr ganz so geil finden könnte wie mit 18/19 (als ich ihn entdeckt und mehrfach gesehen habe) – und wollte mir den Film sozusagen nicht nachträglich verderben… Aber jetzt habe ich richtig Lust bekommen, ihn mir mal wieder reinzuziehen!

    Übrigens noch eine kleine Anmerkung zu der Frage, was Frauen wohl an dem Film finden könnten: Ich kann da natürlich nur für mich und nicht für mein gesamtes Geschlecht sprechen, aber ich fand „Fight Club“ so ziemlich aus denselben Gründen phantastisch, aus denen ihr so darauf steht. Brad Pitts Oberkörper hat da jedenfalls eine sehr, sehr untergeordnete Rolle gespielt 😉

    Ich freu mich jedenfalls schon auf eure nächste Folge. Viele Grüße!

    • Danke, Wiebke! Schön, dass wir dir wieder Lust auf den Film machen konnten!

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